Die stärkere Reglementierung des außerbörslichen Derivatehandels in der Europäischen Union wird den Finanzsektor ab 2013 nachhaltig verändern. Durch die Verpflichtung, außerbörsliche Derivate über zentrale Kontrahenten abzuwickeln, dürfte das Handelsvolumen zumindest mittelfristig deutlich sinken, wie aus einer Studie der PricewaterhouseCoopers AG Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsgesellschaft (PwC) mit der Goethe-Universität Frankfurt am Main hervor geht. Insbesondere die kommende European Market Infrastructure Regulation (EMIR) sowie die gegenwärtig diskutierte Überarbeitung der Markets in Financial Instruments Directive (MiFID II) bringen nach Einschätzung der Investmentbanker und Asset Manager höhere Kosten sowie einen Rückgang der Erträge. An der Studie beteiligten sich insgesamt 26 Banken, Investmentbanken und Asset Manager aus Europa.
AUTOR
Redaktion
Die Redaktion der KnowledgeArea besteht aus Mitarbeitern der Horizon5 sowie frei- und nebenberuflichen Redakteuren.
797 Beiträge
Vielleicht gefällt dir auch
Die Sparkassen in Deutschland stellen ein weiter steigendes Interesse der Kunden an mobilen BankingAnwendungen fest. Seit der Einführung im Frühjahr 2009 wurden […]
Im gegenwärtigen Szenario der Euro-Schuldenkrise gerät Deutschland ebenfalls unter Druck. Somit droht der größten Volkswirtschaft Europas der Verlust ihres Spitzenratings. Auch Deutschlands […]
Zusammen mit dem World Economic Forum wurden im aktuellen Deloitte-Report „Euro, Dollar, Yuan Uncertainties – Scenarios on the Future of the International […]
Der International Accounting Standards Board (IASB) veröffentlichte heute den Entwurf ED/2012/3 zur Änderung des IAS 28 (Anteile an assoziierten Unternehmen und Joint […]